Die Anfänge

Mit 16 habe ich mir meine erste Spiegelreflexkamera gekauft. Dieses Hobby hat mich bis heute nicht losgelassen.

Das Fotografieren habe ich weitgehend autodidaktisch mit Hilfe von viel Ausprobieren und einiger (guter) Bücher erlernt. Viel gelernt habe ich aus der Betrachtung von Bildern – meiner eigenen und auch denen anderer Fotografen. Was gefällt mir an einem Foto? Was nicht? Warum? Warum lösche ich das eine Foto und das andere nicht?

Warum SWArt

SWArt ist ein Wortspiel. Zum einen bin ich ein grosser Fan der SW-Fotografie, zum anderen sind SW meine Initialen. Das Art kam irgendwie von selbst dazu. Letztlich ist Fotografieren – nicht Knipsen – auch eine Form der Kunst. Ob meine Bilder diesem Anspruch gerecht werden, überlasse ich dem Betrachter.

Fotografen-Ethos

Was darf ein Fotograf, was nicht? Ich meine am heimischen PC? Die Programme sind mächtig und aus beinahe jedem noch so schlimmen RAW-Bild kann man ein Kunstwerk zaubern. Man kann aber auch Purist sein und nur Bilder direkt aus der Kamera zulassen. Irgendwo dazwischen liegt wohl die Wahrheit und das bei jedem Fotografen individuell gewichtet.

Manche meiner Bilder sind bewusst etwas aufgehübscht oder aufgepeppt. Bei SW-Bildern, die oft von den Kontrasten leben, trifft das verstärkt zu. Meine anfänglichen Skrupel diesbezüglich habe ich über Bord geworfen, nachdem ich das das Buch «Examples : The Making of 40 Photographs» von Anselm Adams gelesen habe.